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Familienpflege, Unterstützung für Familien in familiären Not- oder Überlastungssituationen

Nicht immer läuft in einer Familie alles nach Plan. Wenn die Mutter oder der Vater vorübergehend ausfallen? Was dann?

Bitte sprechen Sie Ihre Diakonie-Sozialstation vor Ort an, ob sie Familienpflege anbieten.

Unsere Familienpflegerinnen unterstützen Familien gerade in häuslichen Notsituationen wie zum Beispiel Krankheit, Problemschwangerschaft, Entbindung, Kur- oder Erholungsaufenthalt der Mutter.

Sie pflegen Kinder und betreuen Menschen mit Behinderung. Unsere Familienpflegerinnen sind ausgebildete Fachkräfte, die eigenverantwortlich erzieherische und hauswirtschaftliche Aufgaben sowie die Pflege von Kindern und Säuglingen übernehmen.

Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören:

  • Betreuung und Versorgung der Kinder
    (Anleitung bei der Körperpflege, beim Spielen, bei den Hausaufgaben)
  • Weiterführung des Haushalts
    (Einkaufen, Kochen, Wäschepflege, Reinigen)
  • Beratung und Anleitung bei Versorgungsfragen im Haushalt, Fragen zur Erziehung, zur Lebensführung

Die Kosten können von den gesetzlichen Kassen, ggf. vom Jugendamt übernommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Diakonie-Sozialstation, detaillierte Informationen zu diesem Angebot finden Sie in der folgenden PDF-Datei:

Broschüre "Familienpflege/Haushaltshilfe/ familienunterstützende Leistungen"

Einige Dienste für Familienpflege bieten HOT das HaushaltsOrganisationsTraining® der Familienpflege an. HOT ist ein Hilfeangebot für Familien die gezielte Hilfe bei der Organisation einzelner Haushaltsbereiche benötigen. Dieses Training kann zum Ziel haben, dass die Kinder zu einer vereinbarten Zeit im Kindergarten sind oder dass täglich eine Mahlzeit zubereitet und gemeinsam eingenommen wird. HOT wird i. d. R. im Auftrag des Jugendamtes durchgeführt, die Jugendhilfe übernimmt dann auch die Kosten für dieses Training.